Ausstellung: Kriegsgefangene in Rehburg-Loccum

2026-10-07T00:00:00+02:00
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Der Arbeitskreis Stolpersteine Rehburg-Loccum zeigt in einer Ausstellung die Ergebnisse von Ausgrabungen und Recherchen über das Lager für sowjetische Kriegsgefangene im Rehburger Forst.

Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter

Mitten im Wald zwischen Rehburg und Husum stand von 1941 bis Kriegsende ein Lager für sowjetische Kriegsgefangene. Viele von ihnen starben – auch wegen der harten Bedingungen, unter denen die Nationalsozialisten sie einpferchten und für sich arbeiten ließen.

Der Arbeitskreis Stolpersteine setzt sich seit über drei Jahren mit diesem Lager, seiner Entstehung, seiner Geschichte und zuallererst mit den Menschen, die dort leben und leiden mussten, auseinander. Welche Menschen stecken hinter den Nummern, auf die sie die Nazis reduzierten? Was haben sie im „Arbeitskommando 5790“ erdulden müssen? Welches ist ihr Schicksal?

Die Ehrenamtlichen recherchierten in Archiven, befragten Zeitzeugen und begannen das Lager im Wald mit Ausgrabungen zu erkunden. Ergebnisse dieser Arbeiten präsentiert der Verein in einer Ausstellung in der Romantik Bad Rehburg.

Ausstellung und Rahmenprogramm

Die Ausstellung ist vom 17.11.2024 bis 23.3.2025 in den Räumen der Romantik Bad Rahburg zu sehen, geöffnet jeweils mittwochs bis freitags von 10 bis 16 Uhr und samstags und sonntags von 11-17 Uhr.

Kostenlose Führungen für Gruppen und Schulklassen können per E-Mail an arbeitskreis@stolpersteine-rehburg-loccum.de oder telefonisch unter (0174) 913 95 98 angemeldet werden.

Öffentliche Führungen finden am 8.12., 12.1., 9.2. und 9.3. um 15 Uhr statt.

Im Rahmen der Ausstellung organisiert der Arbeitskreis Lesungen und Vorträge zum Thema:

  • Lesung „Ich werde es nie vergessen“, 11.12.2024
  • Vortrag: Tetyanas kurzes Leben, 22.1.2025
  • Vortrag: Zwangsarbeit im Toten Moor, 12.2.205
  • Vortrag: Gerd A. Meyer: Toljas Pforte, 12.3.2025

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