Am vergangenen Wochenende, dem 9. und 10. Mai 2026, lud der Segel-Clubs Steinhuder Meer (SCStM) zur 62. Auflage der Traditionsregatta „Silberne Seerose“. Nachdem die Resonanz in der Laser-Klasse zuletzt nachgelassen hatte, konzentrierte sich das Event in diesem Jahr exklusiv auf die O-Jollen.

Ein starker Samstag entscheidet die Regatta

Die Gewinner der Silbernen Seerose 2026 - Foto: SCStM

Die Gewinner der Silbernen Seerose 2026 von links: Der Zweitplatzierte Armin Nietert mit dem Wilhelm-Nordmeier-Gedächtnis-Pokal, Sieger Göran Freise mit der Silbernen Seerose und Harry Voss als Drittplatzierter – Foto: SCStM

Die Wettfahrtleitung unter der Führung von Wilhelm Nordmeier nutzte die günstigen Bedingungen am Samstag optimal aus. Insgesamt konnten drei der vier vorgesehenen Wettfahrten erfolgreich durchgeführt werden. Besonders einer zeigte sich in Topform: Göran Freise vom Wassersportverein Buckau-Fermersleben sicherte sich in zwei von drei Durchgängen den Sieg und setzte sich damit an die Spitze des Feldes.

Der Sonntag hingegen forderte die Geduld der Segler heraus. Aufgrund von anhaltender Flaute konnte keine weitere Wettfahrt mehr gestartet werden, sodass das Ergebnis vom Vortag gleichzeitig den Endstand markierte.

Lokale Erfolge und besondere Auszeichnungen

Segelsport pur: Göran Freise siegt bei der 62. Silbernen Seerose auf dem Steinhuder Meer.Obwohl die Teilnehmerzahl mit 14 Booten hinter den Erwartungen zurückblieb, war die Stimmung an Land gewohnt herzlich. Christiane Opitz und ihre Landcrew sorgten mit großem Engagement für die Verpflegung, auch wenn das traditionelle Spanferkel am Samstagabend aufgrund der kleineren Runde etwas kleiner ausfiel als üblich.

Besonders erfreulich aus lokaler Sicht:

  • Armin Nietert vom Schaumburg-Lippischen Segler-Verein (SLSV) sicherte sich den 2. Platz und wurde zudem mit dem Wilhelm-Nordmeier-Gedächtnis-Pokal als bester Segler der Steinhuder Flotte geehrt.
  • Sein Vereinskollege Harry Voss komplettierte das Podium auf Rang 3.
  • Der „Olympische Preis“ ging an Alfred Zerfass (SCStM), der als Letztplatzierter geehrt wurde, da er alle Wettfahrten pflichtbewusst absolviert hatte.

Blick in die Zukunft: Neue Klassen gesucht

Die Konzentration auf die O-Jollen als einzige Klasse soll kein Dauerzustand bleiben. Der Segel-Club Steinhuder Meer sucht bereits nach einer zweiten Bootsklasse, die künftig den Platz der Laser einnehmen kann. Erste Gespräche dazu laufen bereits, um die „Silberne Seerose“ im nächsten Jahr wieder mit einem breiter aufgestellten Teilnehmerfeld zu präsentieren.

Siegerehrung der Silbernen Seerose 2025

Siegerehrung 2025: Kai Mölders (3., von links), Sieger Frank Hänsgen und Volker Kirstein – Foto: SCStM

Platzierungen 2025

Der Brandenburger Frank Hänsgen vom Seglerverein Quenzsee sicherte sich am Ende mit zwei zweiten und einem fünften Platz nach vier Wettfahrten den Gesamtsieg. Punktgleich auf Platz zwei landete Volker Kirstein vom Eisenbahner Segel Verein Kirchmöser 1928, gefolgt von Kai Mölders (Seglerkameradschaft Scheppen) auf Rang drei.

Beste Seglerin aus der heimischen Steinhuder Flotte war Pia Kuhlmann vom Schaumburg-Lippischen Seglerverein (SLSV), die mit einem starken vierten Platz den Wilhelm-E.-Nordmeier-Gedächtnis-Pokal gewann. Der Olympische Preis für den letzten Teilnehmer, der alle Wettfahrten beendete, ging an Alfred Zerfaß vom SCStM.

Silberne Seerose 2025 des SCStM - Start zur ersten Wettfahrt - Foto: SCStM

Silberne Seerose 2025 des SCStM – Start zur ersten Wettfahrt – Foto: SCStM