Am ersten Maiwochenende versammelten sich O-Jollen-Segler aus der gesamten Region am Steinhuder Meer, um an der traditionellen Regatta um die „Silberne Seerose“ des Segel-Club Steinhuder Meer e.V. (SCStM) teilzunehmen. Bei diesem prestigeträchtigen Event zeigte Wolfgang Höfener von der Seglervereinigung Hüde (SVH) seine Fähigkeiten und sicherte sich den Sieg nach vier anspruchsvollen Wettfahrten.
Erst Flaute, dann anspruchsvolle Segelbedingungen
Mit zwei Erstplatzierungen und einem zweiten Platz distanzierte sich Höfener deutlich von seinen Konkurrenten und demonstrierte eindrucksvoll sein Können auf dem Wasser. Besonders spannend war das Duell um die weiteren Podiumsplätze: Harry Voss vom Schaumburg-Lippischen Seglerverein (SLSV) erzielte konstante Ergebnisse und erhielt als bester Teilnehmer aus der Flotte Steinhude den Wilhelm-Nordmeier-jun.-Gedächtnis-Pokal. Kai Mölders, der Vorjahressieger, zeigte ebenfalls eine starke Leistung und beendete die Wettfahrten auf dem dritten Platz.
Weitere Teilnehmer vom Steinhuder Meer unter den 29 Starten waren Olympiaaspirantin Pia Kuhlmann (SLSV) bei einem Ausflug in die O-Jollen-Klasse als einzige Frau auf Rang 6, Detlef Munke (SCStM, 13.), Christoph Lissel (SLSV, 14.), Johannes Schulte (SLSV, 17.), Siegfried Hupe (SCStM, 18.), Armin Nietert (SLSV, 19.), Franz Dänekas (SLSV, 20.), Adrian Supper (Segler-Verein Großenheidorn, 21.), Frank Bühmann (SLSV, 23.), Alfred Zerfass (25.), Bernd Ruhland (Zeuthener Yachtclub, 27.) und Axel Forstmann (SLSV, 28.).
Das Wettfahrtkomitee, angeführt von Wilhelm E. Nordmeier (SCStM), stand am Samstag zunächst vor der Herausforderung, auf ausreichend Wind zu warten. Die Geduld der Teilnehmer und Zuschauer wurde jedoch belohnt, als um 15:30 Uhr der Wind einsetzte und zwei abgekürzte Wettfahrten ermöglichte. Am Sonntag dann, bei kräftigerem Wind, konnten zwei weitere volle Wettfahrten gesegelt werden, die das Können der Segler unter herausfordernden Bedingungen testeten.
Gewinner der Silbernen Seerose 2024: Wolfgang Höfer (re.) erhält den Preis von SCStM-Vorsitzenden Sven SokollNeben den spannenden Rennen war auch das gesellschaftliche Beisammensein ein Highlight des Wochenendes. Der traditionelle Spanferkelabend am Samstag bot eine perfekte Gelegenheit für Segler und Gäste, in entspannter Atmosphäre zusammenzukommen und die Ereignisse des Tages Revue passieren zu lassen.
Obwohl die Klassen ILCA 6 und 7 aufgrund fehlender Meldungen nicht teilnehmen konnten, war die Veranstaltung ein voller Erfolg und ein Beweis für die lebendige Segelkultur am Steinhuder Meer. Alle Teilnehmer freuen sich bereits auf das nächste Jahr, wenn die Segelgemeinschaft erneut zusammenkommt, um ihre Passion für den Segelsport zu teilen.
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