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Beschreibung
Das Kloster-Museum lädt ein, in die Geschichte der niedersächsischen Frauenklöster zu reisen.
Am Beispiel des Klosters Mariensee erfahren Sie, wie Frauen in norddeutschen Klöstern ihren Glauben gelebt haben:
• in der Zeit vor der Reformation,
• nach Einführung der Reformation im 16. Jahrhundert,
• im 19. Jahrhundert, als sich die Klöster zu Damenstiften gewandelt hatten.
Veranstaltungen im Kloster
Die Klosterkirche ist täglich von 8-18 geöffnet.
Im Kreuzgang sind zu diesen Zeiten ab 12. April die Ausstellung "Unter einem Dach. Kunst im Kloster" (Führungen im Museum unter dem Klosterdach auf Anfrage) und die Textilausstellung Resonare zu sehen.
Kloster Mariensee – Ein 800-jähriges Juwel in Neustadts Nähe
Im kleinen Ortsteil Mariensee bei Neustadt am Rübenberge erhebt sich eine Anlage mit über 800 Jahren Geschichte: Das Kloster Mariensee wurde um 1213/14 als Zisterzienserinnenkloster gegründet und gehört damit zu den ältesten Klöstern in Niedersachsen. Ein Großbrand im 18. Jahrhundert zerstörte große Teile der Bauwerke; allein die Klosterkirche aus der Gründungszeit blieb stehen. In den Jahren 1726–1729 entstand der heutige barocke Vierflügelbau.
Geschichte und Einblicke
Im kleinen Museum des Klosters wird die Geschichte der evangelischen Frauenklöster in Niedersachsen dokumentiert. Besucher erhalten einen Eindruck davon, wie sich das Leben der Frauen über Jahrhunderte entwickelt hat. Themen wie Mittelalter, Reformation und klösterliche Alltagskultur werden anschaulich erklärt. Besonders interessant sind Objekte rund um Äbtissin Odilie und ihr handgeschriebenes Gebetbuch aus dem Jahr 1522.
Ein lebendiger Ort
Neben der Geschichte lohnt sich ein Blick auf das, was das Kloster heute anbietet. Denn wie seit 800 Jahren leben dort auch heute noch Frauen in geistlicher Gemeinschaft und sorgen dafür, dass dieser Ort lebendig bleibt. Rund ums Jahr bietet das Kloster ein vielseitiges Programm. Dazu gehören Seminare zu Meditation, Kreativkurse (z.B. Sticken im Klosterstich, Kalligraphie, biographisches Schreiben) oder Führungen durch die historischen Gärten. Auch kleine Konzerte und Lesungen gehören zum Alltag im Kloster.
Ein Höhepunkt ist der Klostergarten. Er wurde nach historischem Vorbild angelegt und lädt zu einem ruhigen Rundgang ein. Beete mit Kräutern und alten Pflanzenarten machen den Garten zu einem entspannten Ziel für einen kurzen Ausflug. Ab April werden wieder regelmäßige Führungen angeboten – dann bietet sich das Kloster als Station für eine Radtour durch das Neustädter Land besonders an.
Lage
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